Wie kreiert man eine ungewöhnliche Sportart? Man nimmt eine ganz gewöhnliche Sportart und versucht, diese im oder unter Wasser durchzuführen. In vielen Fällen ist das erstaunlich erfolgreich gelungen, auch wenn dafür die ursprüngliche Sportart stark modifiziert werden musste.

Unterwasser-Fußball

Beim Unterwasser-Fußball gilt es nicht als Foul, den Ball mit den Händen zu berühren. Ganz im Gegenteil: Der Ball wird unter Wasser getragen oder gestoßen. Hauptsache, er kommt ans Ziel. Dieses ist die gegnerische Beckenrinne. Gespielt wird mit einer Schnorchel-Ausrüstung.

Orientierungstauchen

Das Orientierungstauchen bringt Flossenschwimmen in den klassischen Orientierungslauf. Die Teilnehmer treten einzeln oder in Teams gegeneinander an. In einem markierten Gewässer müssen die Teilnehmer eine bestimmte Route zurücklegen und dabei die richtigen Punkte markieren, indem sie an einer Boje ziehen und damit ein Signal an die Wettkampfrichter senden. Neben der üblichen Taucherausrüstung führen die Spieler ein Zählgerät und einen Kompass mit sich.

Unterwasser-Wrestling

Beim Unterwasser-Wrestling, auch Aquathlon genannt, kämpfen die Teilnehmer mit Masken und Flossen gegeneinander. Es gewinnt natürlich nicht der, der den anderen auf den Boden schlägt, wie denn auch, unter Wasser! Ziel ist es, den Gegner ein am Knöchel befestigtes Bändchen zu entreißen.

Unterwasser-Hockey

Diese Sportart erfordert viel Können und Kondition: Beim Unterwasser-Hockey wird ein schwerer Puck mit Stöcken auf dem Boden eines Schwimmbades geschoben. Zwischen den Pausen aufzutauchen gilt als Foul.

Zielschießen

Beim Zielschießen unterwasser geht es nicht darum, ein Meereslebewesen zu harpunieren. Die Wettkämpfe finden in Schwimmbädern statt. Mit Speeren wird auf markierte Ziele geschossen, an denen sich auch die Punktzahl errechnen lässt.

Unterwasser-Rugby

Trotz seines Namens hat Unterwasser-Rugby wenig mit der namensgebenden Sportart zu tun. Zwei Teams versuchten einen mit Salzwasser gefüllten Ball in das gegnerische Tor zu schießen, natürlich unter Wasser. Im Gegensatz zum Unterwasser-Hockey, bei dem die Spieler am Boden bleiben, wird hier in alle Richtungen gespielt. Auch dieser Wettkampf ist sehr anstrengend und wurde vor etwa sechzig Jahren als Fitnesstraining für deutsche Tauchvereine erfunden.